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Vegan for Fit / Vegan for Youth – Attila Hildmann

Nun man könnte sagen ich bin Hildmann-Fan. Seine Rezepte haben tatsächlich einen überdurchschnittlich hohen Anteil an kostspieleigen „Nebenprodukten“. Dennoch muss ich anmerken das ich damit nicht teurer komme als sonst. Ich achte auf gute Nahrungsmittel.
Bevor ich vor einigen Jahren Veganer wurde habe ich stets auf beste Qualität und korrekte geachtet Produktion geachtet.
Mein Motto war und ist: „Lieber weniger, aber dafür natürlich besser“.
Viel Spass mit dieser Rezension.

Achtung, Pflanzenfresser!

Vegan for Fit - Attila Hildmann An sich habe ich wirklich genug Kochbücher, „Vegan for Fit“ ist nicht gerade ein Schnäppchen und es widerstrebt mir, zum allgemeinen Hildmann Hype beizutragen. Drei Punkte haben mich dann doch dazu gebracht, mir das Buch zuzulegen. Erstens bin ich unheilbar neugierig, zweitens hatte ich die Gelegenheit, das Buch preiswert gebraucht zu bekommen und drittens will ich nicht meinen eigenen Vorurteilen erliegen. Schließlich bin ich erst 2 Jahre vegan, er kocht schon seit 12 Jahren rein pflanzlich. Sicher kann ich da ja noch was lernen. Attilas Facebook-Seite und diverse Interviews mit ihm haben mein Bild von ihm aber eher negativ geprägt. Einerseits erscheint er als selbstverliebter Aufreißertyp, der wohl eher durch Zufall zum Veganismus gekommen ist. Auf der anderen Seite wird er als DER Vegan-Koch gehandelt und hat das Thema medienpräsent gemacht. Wenn es um Veganismus geht, ist er inzwischen der beliebteste Ansprechpartner für TV und Radio geworden – so ist…

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AbL kritisiert Merkel und Steinmeier als Lobbyisten von LPG-Nachfolge-Agrarindustriellen

Scharfe Kritik an der Unterstützung und Beschönigung agrarindustrieller LPG-Nachfolge-Strukturen in Ostdeutschland durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier übt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die AbL weist darauf hin, dass die meisten dieser umgewandelten Ex-DDR-Großbetriebe  unrechtmäßig zu Lasten der ehemaligen Beschäftigten und Landeigentümer entstanden seien und sich großenteils in der Hand weniger ehemaliger LPG-Kader befänden. Sie würden nach wie vor durch hohe Agrarsubventionen und durch die bevorzugte Vergabe staatlicher Flächen unterstützt – obwohl die meisten dieser rationalisierten Betriebe nur wenige Arbeitskräfte beschäftigten, lediglich Subventionsoptimierung betrieben, den Aufbau privater Bauernhöfe massiv blockierten und so eine ländliche Wertschöpfung und Regionalentwicklung verhinderten.

Die Warnungen Merkels beim „Bauerntag“ des Deutschen Bauernverbands vor einer Übernahme dieser LPG-Nachfolgebetriebe durch ein „Landgrabbing“ außerlandwirtschaftlicher Investoren seien zwar berechtigt, dienten aber lediglich der Aufrechterhaltung des Flächenmonopols des LPG-Nachfolge-Lobby, die dabei keine neue Konkurrenz dulde. Viele der ehemaligen LPG-Kader hätten zudem früher mit staatlicher Unterstützung verbilligt Boden vom Staat kaufen können, den sie jetzt – ebenso wie ihre Unternehmens-Anteile – mit hohen Gewinnen an stille Teilhaber bzw. außerlandwirtschaftliche Investoren oder auch andere LPG-Nachfolger weiterverkauften. Sowohl die LPG-Nachfolge-Betriebe als auch der durch sie erst mögliche Einstieg außerlandwirtschaftlichen Kapitals würden durch die Bundesregierung weiter angeheizt, wenn sie diesen weiterhin EU-Subventionen in Millionenhöhe sichere.

Auch SPD-Vertreter Steinmeier mache sich laut AbL zum Lobbyisten dieser Agrarindustrie, wenn er den „großen Agrarbetrieben Ostdeutschlands“ eine wichtige Rolle als Arbeitgeber und Bewahrer des ländlichen Raums andichte. Das Gegenteil sei der Fall, so AbL-Agrarindustrie-Experte Eckehard Niemann, gerade diese Strukturen hätten in den Jahren seit der deutschen Einheit massiv zur Entleerung der ländlichen Regionen und zur Vernichtung und zur Verhinderung vielfältiger bäuerlicher Arbeitsplätze beigetragen. Auch innerhalb von CDU und SPD gebe es daher eine wachsende Bewegung für „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ und für eine Agrarwende auch in Ostdeutschland.  Die AbL fordere eine Obergrenze für die EU-Subventionen pro Betrieb, wenn nicht genügend sozialversicherungspflichtige Arbeitskräfte nachgewiesen werden könnten, und ein Programm für den Aufbau bäuerlicher Strukturen in den Ost-Bundesländern.

„This is what democracy looks like…“ #blockupy #frankfurt #1j (2013)

Das ist Frankfurt?!

alexander schnapper

Auch ich war mit dabei bei der Blockupy Demo am Samstag. Auch ich ging davon aus, dass es eher ein „Latschdemo“, friedlich mit vielen bunten Personen, Schildern, Aktionen und feierlicher Stimmung werden würde. Ich hatte mir vorgenommen, ab 12 Uhr bis ca 14:40 / 15:00 Uhr irgendwo bei der Demo mitzulaufen und mit vielen Leuten ins Gespräch zu kommen. Viele kapitalismuskritische Stimmen der Blockupy-Bewegung stimmen nicht mit dem überein, weswegen ich auf der Demo war, auch mit vielen Rufen von einigen Gruppierungen die mit kommunistischen Fahnen geschwenkt haben stimme ich nicht überein. Ich bin weiterhin der Meinung, dass eine Veränderung in der Demokratie auch und gerade über den parlamentarischen Weg gegangen werden sollte. Via Twitter erfuhr ich dass einige Piraten-Kolleg*innen schon vor Ort waren, neben Martin Kliehm als Stadtverordneter der ELF-Piraten-Fraktion waren auch noch andere als politische Beobachter gekennzeichnet und hatten entsprechende Ausweise, die ihnen mehr Handlungsspielraum erlaubten (ähnlich wie…

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Mission accomplished

Dazu muss ich nicht mehr sagen. Bruno bringts auf den Punkt

Bruno Kramm

klaeden
Der Kanzleramts-Staatsminister Eckart von Klaeden und Bruder des Axel Springer Kommunikators Dietmar von Klaeden hat nach dem erfolgreichen Durchdrücken des Leistungsschutzrechtes in der Bundesregierung seine Mission für die Familiengeschäfte des Axel Springer Verlags abgeschlossen. Er wendet sich ohne Einhaltung von Karenzzeiten sofort dem nächsten lukrativen Job zu und wandert direkt zu Daimer als Bereichsleiter Politik. Eine von Transparency International geforderte Auszeit, die in vielen Staaten bereits realisiert ist und im Beamtenrecht bereits gilt, übergeht er geflissentlich, wohlwissend, dass er genügend Insiderwissen aus Regierungskreisen mitbringt um Daimler einen gehörigen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Nach dem Amigoskandal in Bayern erreicht die unerträgliche Selbstbedienungsmentalität und der Feudalismus des Spitzenpersonals der Politik eine neue Schmerzgrenze. Herr von Klaeden hat vor lauter Gier nicht nur jede Form des Anstands verloren, sondern bedient sich ohne Scham aller Mittel der politischen und wirtschaftlichen Ellenbogenkultur und Einflussnahme. Es ist kein Wunder, wenn Wähler immer häufiger dieses Heuschreckentreiben der Politik…

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Vielfalt statt Industriegemüse…

VeganPirat

… so titelt die Organisation Campact auf ihrer Website.

Hintergrund für die Kampagne von Campact ist das Vorhaben von EU-Kommissar für Verbraucherschutz Tonio Borg in einer zentralen europäischen Saatgutverordnung vorzuschreiben, dass nur noch Saagut gehandelt werden darf, das ein aufwändiges amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen hat und den engen Normen der Saatgut-Industrie entspricht.
Saatgut: Bunte Vielfalt statt genormter Einfalt!
Die geplante Verordnung gefährdet die Pflanzenvielfalt und bevormundet Landwirte und Initiativen, die sich um den Erhalt bedrohter Sorten und deren Fortentwicklung und Anpassung kümmern. Profitieren würden hingegen Konzerne – wie Monsanto, Sygenta und BASF – deren Hybridsamen schon heute den Markt beherrschen.

Nachdem die Kommision am 06.05.2013 ihren Entwurf verabschiedet hat, sollen sich die Abgeordneten des Europa-Parlaments und der Rat der Agrarminister damit beschäftigen.
Nicht nur unter Gärtnern, Landwirten und Umweltschützern wächst der Widerstand. Auch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner sowie Österreichs Agrarminister haben Kritik geäußert. Selbst innerhalb der Kommission scheint man sich nicht einig zu sein: die Generaldirektionen für…

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Vereinsgründung zur parteinahen Stiftung der Piratenpartei

a Pirate's World

Am gestrigen Samstag, dem 6.4.2013, fand die Gründungsversammlung des gemeinnützigen Vereins statt, der als Grundlage einer sogenannten parteinahen Stiftung der Piratenpartei aufgebaut werden soll.
Als Versammlungsleiter dieser Gründungsversammlung möchte ich hier kurz darüber berichten. Die Veranstaltung wurde über die gesamte Dauer von fast 8 Stunden live im Internet übertragen (video streaming) und es wurde auch eine Aufzeichnung gemacht, deren Adresse (URL) ich unten ergänzen werde, sobald sie verfügbar ist.
Sie fand in Frankfurt-Bockenheim im Tagungszentrum Ka-Eins statt und war von einem Arbeitskreis (akroadmap.wordpress.com) der ‚AG parteinahe Stiftung‚ vorbereitet worden.
Die Vorarbeiten in dieser AG gehen bis ins Jahr 2009 und auf Beiträge einer Vielzahl von Personen zurück.

Die Tagesordnung dieser Gründungsversammlung umfasste naturgemäß die folgenden Punkte. Nachdem sich die 22 Anwesenden über das Streaming und die Aufzeichnung verständigt hatten, sind Versammlungsleiter (Jens Seipenbusch), Wahlleiter (Babak Tubis) und Protokollführer (Christian Fleißner) bestimmt worden.

Der wichtigste und umfassendste Punkt war…

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Gegründet!

Nun kann die Arbeit beginnen

AK Roadmap

Yep – es ist passiert, der Verein wurde gegründet UND EIN NAME gefunden. Und was für einer!
Da hatten einge doch Bedenken, ob sich auf der Gründungsversammlung so schnell ein Name finden lassen würde. Und dann ging es doch recht schnell!

Das Prozedere war einfach: Alle Anwesenden schrieben einen Namen auf einen Zettel, der wurde in ein Pad übertragn und an die Wand geworfen – projeziert natürlich. Dann erläuterte jeder in max. 2 Minuten den eigenen Favoriten. In der darauffolgenden Abstimmung kristallisierten sich 3 Namen heraus:

  •   42 e.V.
  • Stiftung Bilden.Wissen.Teilnehmen e.V.
  • Stiftung Freie Informationsgesellschaft e.V.

Jetzt wurde diskutiert. 42 war ja nur ein Joke -oder doch nicht? Mein Favorit, den ich mit eingebracht hatte war auch dabei. Doch dann …

Im Laufe der Diskussion begeisterten sich immer mehr für den aus dem Rahmen fallenden Namen. Jens (Seipenbusch) brachte dann noch einen bedenkenswerten Einwand, aber nach kurzer Überlegung und erneuter…

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